02:00 21 November 2019
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    Bernd Lucke beim AfD-Parteitag in Berlin 2014 (Archivbild)

    AfD-Mitbegründer Lucke fordert überraschend Disziplinarverfahren gegen sich selbst

    © AP Photo / Axel Schmidt
    Politik
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    Der AfD-Mitbegründer Bernd Lucke will nach dem zweimaligen Abbruch seiner Vorlesungen nun seine Verfassungstreue überprüfen lassen. Damit will der Politiker alle solche Vorwürfe gegen sich entkräften.

    „Leiten Sie bitte ein Disziplinarverfahren gegen mich ein!“, forderte er die Hamburger Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank (Grüne) in einem von der Wochenzeitung „Die Zeit“ moderierten Gespräch auf.  

    Damit wolle er beweisen, dass er „stets aus innerer Überzeugung und aktiv für die Verfassung eingetreten“ sei.

    „Ich dürfte kein Beamter sein, wenn die Vorwürfe des Asta zuträfen.“ Die Studierendenvertretung Asta hatte zu den Protesten gegen ihn aufgerufen.

    Fegebank reagierte im „Zeit“-Gespräch auf diese Forderung zurückhaltend. Es müsse alles getan werden, damit Luckes Vorlesungen ordnungsgemäß stattfinden können, sagte sie. Zugleich fügte sie aber hinzu: „Sie haben die Partei gegründet, die heute einen rechtsextremen Weg geht. Diese Verantwortung kann Ihnen niemand abnehmen, auch ich nicht.“

    ta/gs/dpa

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