12:57 20 November 2019
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    Erdogan gibt Details zum türkisch-russischen Patrouillieren in Syrien bekannt

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    Die mit dem Präsidenten von Russland, Wladimir Putin, vereinbarten gemeinsamen russisch-türkischen Patrouillen entlang der türkisch-syrischen Grenze werden laut dem türkischen Präsidenten, Recep Tayyip Erdogan, am Freitag beginnen.

    „Wir werden das Patrouillieren in eine Tiefe von sieben Kilometern südlich unserer Grenze zu Syrien fortsetzen“, zitiert der Sender NTV Erdogan. „Sollte es notwendig sein, werden wir die Sicherheitszone erweitern“.

    Einsatz in Nordsyrien

    Erdogan hatte Anfang Oktober mit der Operation „Friedensquelle“ in Nordsyrien gegen die syrischen Kurdenmilizen begonnen. Am 17. Oktober stellte Ankara nach Verhandlungen mit den USA die Kampfhandlungen zeitweilig ein, damit sich die Kurden-Miliz YPG aus der 30 Kilometer breiten Sicherheitszone in Nordsyrien zurückziehen könnte.

    In der vorigen Woche haben die Präsidenten Russlands und der Türkei in fast siebenstündigen Verhandlungen in der russischen Schwarzmeerstadt Sotschi ein Memorandum unterzeichnet, das zehn Punkte umfasst. Demnach sollen die russische Militärpolizei und der syrische Grenzdienst beim Abzug der kurdischen Volksmilizen und ihrer Bewaffnung aus der 30 Kilometer breiten Zone an der syrisch-türkischen Grenze Unterstützung geben.

    Russlands Verteidigungsministerium informierte am Montag über den vorfristigen Abzug der Kurden aus der Sicherheitszone.

    om/gs

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    Abzug, Kurden, Grenze, Patrouillieren, Wladimir Putin, Recep Tayyip Erdogan, Syrien