12:39 23 Februar 2020
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    Die Länder haben den nach dem Anschlag von Halle angekündigten besseren Schutz von Synagogen nach Einschätzung von Innenminister Horst Seehofer bereits umgesetzt. „Das haben die Länder zugesagt, und das praktizieren sie auch nach unserer Kenntnis“, sagte Seehofer am Mittwoch in Berlin nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur.

    Auch Kirchen und Moscheen müssten aber besonders geschützt werden. „Da müssen wir Sicherheit gewährleisten.“ Das könne nur in Zusammenarbeit mit den Ländern und den Verbänden vor Ort geschehen, sagte der Minister.

    Auf einem Sondertreffen nach dem Terroranschlag von Halle hatten die Innenminister der Länder sich unter anderem auf einen besseren Schutz von Synagogen geeinigt. Die jüdische Gemeinde hatte nach dem Attentat bemängelt, dass die Synagoge in Halle selbst am höchsten jüdischen Feiertag nur unregelmäßig von der Polizei geschützt worden war.

    Anschlag auf Synagoge in Halle

    Am 9. Oktober hatte ein 27-jähriger Täter vergeblich versucht, die Synagoge von Halle mit Waffengewalt zu stürmen. Er erschoss dann vor dem Gotteshaus eine 40-jährige Frau und in einem nahen Döner-Imbiss einen 20 Jahre alten Mann.

    Der Mörder konnte noch am Tag des Attentats gefasst werden und sitzt inzwischen in U-Haft. Der Mann gestand seine Tat und räumte auch ein rechtsextremistisches, antisemitisches Motiv ein.

    am/dpa

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    Forderung, Schutz, Synagoge, Horst Seehofer, Deutschland