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    Bulgarien hat dem Militärattaché bei der Botschaft Russlands in Sofia das Einreisevisum verweigert. Das meldete die örtliche Nachrichtenagentur „Fokus“ am Mittwoch unter Berufung auf das bulgarische Außenamt.

    Die Entscheidung wurde auf eine Empfehlung einer nicht genannten Behörde getroffen, mit der die Ernennung abgestimmt worden war. „Moskau wurde vom Beschluss in Kenntnis gesetzt“, hieß es in Sofia. Der betroffene Diplomat, dessen Name nicht genannt wird, hält sich in Moskau auf.

    Am Montag hatten die bulgarischen Behörden einen russischen Diplomaten „wegen Spionageverdachts“ des Landes verwiesen. Russlands Vizeaußenminister Alexander Gruschko kündigte Gegenmaßnahmen an.

    Im Westen unerwünschte Personen

    In den letzten Jahren waren mehrere russische Staatsbürger aus anderen Ländern ausgewiesen worden. Voriges Jahr erklärten die Niederlande vier Staatsbürger Russlands zu Persona non grata. Ihnen wurde zur Last gelegt, einen Hacker-Angriff auf die in Den Haag ansässige Organisation für das Verbot Chemischer Waffen (OPCW) vorbereitet zu haben.

    Das Außenamt in Moskau stufte die Beschuldigungen als „eine weitere inszenierte Propagandaaktion“ ein. Demnach fügt die „antirussische Spionomanie-Kampagne“ den bilateralen Beziehungen einen beträchtlichen Schaden zu. Die Erklärung der Niederlande sei im Vorfeld der OPCW-Sitzung am 9. Oktober abgegeben worden, um einen „notwendigen“ politischen Hintergrund für widerrechtliche Initiativen zu schaffen, hieß es in Moskau.

    am/

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    Tags:
    Verweigerung, Einreisevisum, Diplomat, Russland, Bulgarien