08:14 21 Februar 2020
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    Der türkische Verteidigungsminister Hulusi Akar hat erklärt, dass Ankara mit Russland über die Übergabe von 18 Militärgefangenen der syrischen Armee verhandelt. Dies meldet der TV-Sender TRT am Donnerstag.

    Es werden keine weiteren Details angegeben.

    Lage in Nordsyrien

    Die Lage in Nordsyrien verschlechterte sich Anfang Oktober, als die Türkei die gegen kurdische Truppen gerichtete Operation „Friedensquelle“ gestartet hatte. Am 17. Oktober setzte Ankara auf Vereinbarung mit den Vereinigten Staaten die Operationen aus, damit die Kurden ihre Einheiten aus der 30 km langen Pufferzone an der Grenze abziehen konnten.

    Vorige Woche hatten die russischen und türkischen Präsidenten Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdogan sechsstündige Gespräche geführt, woraufhin ein „Memorandum of Understanding“ mit zehn Punkten unterzeichnet wurde.

    Was das Memorandum vorsieht

    Das Dokument sieht die Einführung auf der syrischen Seite der Grenze zur Türkei außerhalb der Zone der Operation „Friedensquelle“ Einheiten der russischen Militärpolizei und des syrischen Grenzdienstes vor. Sie werden den Abzug kurdischer Truppen und ihrer Waffen 30 Kilometer von der syrisch-türkischen Grenze unterstützen und gemeinsamen Streifendienst mit den Türken durchführen.

    Der russische Verteidigungsminister Sergei Schoigu kündigte am Dienstag den vorzeitigen Rückzug der Kurden aus der Sicherheitszone in Syrien an. Später begannen Aufklärungsflüge und Minenräumungen auf den Routen der türkisch-russischen Kontrolle.

    ek/tm/sna

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    Tags:
    Minenräumung, Aufklärungsflüge, Abzug, Pufferzone, Nordsyrien, Gefangene, Militärs, Übergabe, Türkei