23:06 16 November 2019
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    US-Verteidigungsminister Esper: Mehr militärische Präsenz im indopazifischen Raum

    © Foto: U.S. Navy/Mass Communication Specialist 1st Class Brian M. Wilbur
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    Die USA wollen ihre militärische Präsenz im Indopazifischen Raum ausbauen und zusätzliche Kräfte dorthin verlegen. Dies hat US-Verteidigungsminister Mark Esper am Donnerstag bei einem Pressegespräch mit seiner australischen Amtskollegin Linda Reynolds bekanntgegeben.

    Seine erste (Auslands-)Reise nach der Übernahme des Ministerpostens sei in den indopazifischen Raum erfolgt, wo er auch Australien besucht habe, so Esper. Er betonte, der indopazifische Raum sei ein vorrangiges Gebiet für das US-Verteidigungsministerium.

    Auf zunehmende Aktivitäten Chinas in dieser Region und Pläne zur „weiteren Verstärkung der Zusammenarbeit zwischen Australien und den USA“ angesprochen, sagte Esper: „In unserer Nationalen Verteidigungsstrategie wird hervorgehoben, dass unsere Hauptsorge dem indopazifischen Raum gilt. Dies erfordert meine möglichst aktive Teilnahme, ich muss Kräfte in diese Region umdisponieren. Auch die Präsenz in dieser Region muss verstärkt werden“, so Esper.

    Die USA müssten „die Zahl ihrer Partner erhöhen und die Bündnisse in der Region stärken“, betonte Esper.

    Das aufgezeichnete Pressegespräch der beiden Minister ist auf der Webseite des US-Verteidigungsministeriums veröffentlicht.

    Der US-Verteidigungsminister hatte zuvor erklärt, dass für Washington eine größere Bedrohung für die westlichen Länder darstelle als Russland. Der Pentagon-Chef rief die europäischen Länder auf, die Warnungen Washingtons vor „einem militärischen und wirtschaftlichen Ausbau“ der Volksrepublik China ernst zu nehmen.

    ls/tm

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    Tags:
    China, Pentagon, US-Verteidigungsministerium, Australien, Mark Esper, USA