13:52 20 November 2019
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    Nachrichten über Raketentests in Nordkorea am 26. Juli 2019 in Seoul

    Gefahr für internationale Sicherheit: Berlin verurteilt Raketentest von Pjöngjang

    © AP Photo / Ahn Young-joon
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    Die Bundesregierung hat sich zu dem jüngsten Raketentest Nordkoreas geäußert. Pjöngjang spricht seinerseits von der erfolgreichen Erprobung eines „supergroßen Mehrfach-Raketenwerfer-Systems“.

    „Nordkorea hat mit dem zwölften Raketentest in diesem Jahr erneut gegen seine Verpflichtungen aus einschlägigen Resolutionen des Sicherheitsrats verstoßen und gefährdet die internationale Sicherheit in unverantwortlicher Weise“, sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amts am Freitag in Berlin.

    Die Bundesregierung rufe Pjöngjang dazu auf, seine völkerrechtlichen Verpflichtungen einzuhalten und keine weiteren ballistischen Raketen zu testen. Nordkorea bleibe zur kompletten, unumkehrbaren und überprüfbaren Beendigung seiner Programme zur Entwicklung von Massenvernichtungswaffen und ballistischen Raketen verpflichtet, hieß es weiter.

    Berlin appelliere an Pjöngjang, die einseitig am 5. Oktober in Stockholm abgebrochenen Gespräche mit den USA wieder aufzunehmen.

    Nordkoreas Raketentest

    Am Donnerstag hatte zunächst Südkoreas Verteidigungsministerium erklärt, dass Nordkorea zwei Raketen eines bisher nicht festgestellten Typs in Richtung Japanisches Meer abgefeuert haben soll.

    Japans Verteidigungsministerium ging davon aus, dass Nordkorea zwei ballistische Kurzstreckenraketen gestartet hatte. 

    Die Bundesregierung spricht von ballistischen Kurzstreckenraketen.

    Die Nachrichtenagentur KCNA meldet, dass Nordkorea bei seinem jüngsten Waffentest ein „supergroßes Mehrfach-Raketenwerfer-System“ erprobt habe.

    ak/tm/dpa

     

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    Tags:
    Bundesregierung, Deutschland, Raketentest, Nordkorea