02:57 06 Dezember 2020
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    Nach jahrelangem Warten hat Dänemark am Mittwoch die letzte notwendige Genehmigung für die Verlegung der Erdgasleitung Nord Stream 2 gewährt. Damit kann die in Westeuropa umstrittene Pipeline nun zügig fertiggestellt werden. Kremlsprecher Dmitri Peskow hat am Sonntag die Entscheidung Dänemarks öffentlich kommentiert.

    Während der Sendung „Moskau. Kreml. Putin“ im TV-Sender „Rossija 1“ erklärte Peskow, dass das Projekt Nord Stream 2 auch ohne Zustimmung Dänemarks hätte zu Ende geführt werden können.

    „Man hat auf die Genehmigung Dänemarks lange gewartet, sie war sehr wichtig, doch nicht entscheidend für das Projekt - das Projekt wäre auch ohnedies zustande gekommen“, zitiert der TV-Sender „Westi“ Dmitri Peskow.

    Der Kremlsprecher betonte, dass das Projekt für die europäischen Länder vorteilhaft sei, da es zur Stärkung ihrer Energiesicherheit beitrage.

    Zuvor hatte der Präsident Wladimir Putin die Nord Stream 2-Entscheidung von Kopenhagen begrüßt. Dem russischen Staatschef zufolge hat sich Dänemark als verantwortungsbewusster Teilnehmer des internationalen Dialogs gezeigt, der seine Interessen wahrt und die Interessen der Partner in Europa berücksichtigt.

    Russlands Außenminister Sergej Lawrow hatte sich dazu ähnlich geäußert. Ihm zufolge hat die dänische Seite ein Beispiel für eine verantwortungsvolle Herangehensweise gezeigt. Der Diplomat betonte, dass kommerzielle Projekte nicht politisiert und zu Geiseln geopolitischer Spiele werden sollten.

    ek/ng/sna

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    Sergej Lawrow, Wladimir Putin, Dmitri Peskow, Entscheidung, Genehmigung, Nord Stream 2, Dänemark