19:30 03 Juni 2020
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    Russische Inspekteure werden vom 4. bis zum 8. November im Rahmen des Vertrages über den Offenen Himmel (OH-Vertrag) einen Überwachungsflug über dem Staatsgebiet Deutschlands absolvieren. Das teilte der Chef des Nationalen Zentrums für Verminderung nuklearer Gefahr, Sergej Ryschkow, am Montag mit.

    „Im Rahmen der Umsetzung des internationalen Vertrages über den Offenen Himmel soll ein russisches Beobachtungsflugzeug vom Typ Tu-154M LK-1 einen Überwachungsflug über Deutschland unternehmen“, sagte Ryschkow.

    Ihm zufolge wird das Flugzeug vom Flughafen Köln-Bonn starten. Die maximale Flugreichweite werde 1300 Kilometer betragen. Deutsche Fachleute sollten an Bord des Flugzeuges die Einhaltung der abgestimmten Flugparameter und die Anwendung der im Vertrag vorgesehenen Beobachtungsgeräte kontrollieren.

    OH-Vertrag

    Der Vertrag über den Offenen Himmel war im Jahr 1992 in Helsinki von 27 Mitgliedstaaten der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) unterzeichnet worden. Sein Ziel ist es, gegenseitige Verständigung und Vertrauen zu festigen. Russland ratifizierte den Vertrag am 26. Mai 2001. Der Vertrag ist seit 2002 gültig und berechtigt seine Teilnehmerstaaten zur gegenseitigen Luftüberwachung unter Verwendung der im Vertrag verankerten Beobachtungsgeräte.

    ns/sb/sna

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    Tags:
    Beobachtungsflugzeug Tu-154M Lk-1, OSZE, Überwachungsflug, OH-Vertrag, Sergej Ryschkow, Deutschland, Russland