12:45 07 August 2020
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    Moskau erachtet laut dem russischen Vizeaußenminister Sergej Werschinin die US-Versuche, illegal ihre Militärpräsenz im Nordosten Syriens im Bereich von Erdölfeldern zu bewahren, als inakzeptabel.

    „Jegliche Handlungen – derzeit sagen wir nicht, welche – mit denen man die illegale US-Präsenz sichern will, sind aus unserer Sicht völkerechterwidrig und inakzeptabel“, sagte Werschinin vor Journalisten am Dienstag.

    Damit kommentierte russischen Medienberichten zufolge Russlands Vizeaußenminister den jüngsten Beitrag von Anadolu, wonach die USA neue Militärstützpunkte in einem ölreichen Teil Syriens bilden würden.

    Anadolu meldet Bau neuer US-Militärstützpunkte

    Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf lokale Quellen gemeldet, dass die Vereinigten Staaten mit dem Bau von zwei neuen Militärbasen in der ölreichen Provinz Deir ez-Zor im Nordosten Syriens begonnen haben. Demnach sollen die Vereinigten Staaten in die Region gepanzerte Militärfahrzeuge, schwere Waffen und Munition geschickt haben.

    US-Militärs bleiben teilweise in Syrien

    Pentagon-Chef Mark Esper bestätigte am 25. Oktober, dass die USA Truppen nach Nordost-Syrien schicken würden, um den Schutz der dortigen Ölfelder vor Terroristen der Terromiliz IS* („Islamischer Staat“; auch Daesh) zu sichern. Diese Entscheidung hebt den vorherigen Beschluss der USA von Anfang Oktober teilweise auf, ihre Streitkräfte aus der Region abzuziehen.

    * Terrororganisation, in Russland verboten

    ak/ae

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    Tags:
    Erdöl, Militärpräsenz, Sergej Werschinin, Syrien, USA