13:18 20 November 2019
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    Serbiens Präsident Aleksandar Vucic

    Serbiens Präsident Vucic: Kein Geld für S-400-Kauf

    © Sputnik / Valeri Melnikov
    Politik
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    Serbien hat nicht vor, russische Raketenkomplexe S-400 zu kaufen, da Belgrad dafür kein Geld hat. Dies erklärte der serbische Präsident Aleksandar Vucic gegenüber dem Fernsehsender RTS.

    „Serbien ist ein kleines Land, das von allen Seiten von der Nato umgeben ist“, so Vucic. Belgrad erlaube sich nicht mehr, so schwach wie in den 1990er Jahren zu sein, wo man nicht versucht habe, sich selbst zu schützen.

    Auf die Frage, ob das Land den Kauf der S-400-Systeme plane, sagte er laut russischen Medien:

    „Wir haben nicht vor, (die S-400-Systeme) zu kaufen, weil wir kein Geld haben, um für sie zu zahlen.“

    Er verwies darauf, dass man in dieser Frage den Bau von Autobahnen und zahlreiche Projekte berücksichtigen sollte.

    Dabei äußerte er, wenn ein Land solche Waffen besitze, werde es niemand attackieren. Vucic betonte dabei, dass die Flugabwehr seines Landes mit jenen Systemen verstärkt werde, die nicht sanktioniert seien, sowie auch mit dem Komplex „Panzir-S“.

    Frühere Erklärungen

    Ende Oktober hatte Vucic erklärt, dass Serbien russische Luftabwehrkomplexe Panzir-S bestellt habe.

    Darüber hinaus teilte der serbische Präsident mit, dass sein Land  Waffen wie die S-400 besitzen möchte, wenn es sich das einmal leisten könnte.  

    Technische Details

    Das S-400-System gilt als eines der effektivsten Langstreckenflugabwehrsysteme der Welt. Es kann bis zu 300 Ziele zugleich erfassen und sie in einer Entfernung von bis zu 400 Kilometern und auf einer Flughöhe von 27 Kilometern bekämpfen.

    ak/ae

     

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    Tags:
    Geld, Kauf, Raketenabwehrsystem S-400, Aleksandar Vučić, Russland, Serbien