09:34 23 Januar 2020
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    Mit einem Besuch von US-Soldaten im bayerischen Grafenwöhr hat Mike Pompeo am Donnerstag seinen zweitägigen Deutschland-Besuch gestartet. Danach soll er nach „Little Berlin“ weiterreisen. Im Kalten Krieg war der derzeitige US-Außenminister selbst als Soldat in Deutschland stationiert.

    Pompeo war am Mittwochabend in Nürnberg gelandet und dort vom US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, begrüßt worden. 

    Nach Gesprächen mit Militärangehörigen in Grafenwöhr und dem benachbarten Vilseck wird Pompeo nach Mödlareuth weiterreisen. Durch das Dorf mit nur knapp 50 Einwohnern verlief einst die innerdeutsche Grenze, die in Mödlareuth teilweise mit einer Mauer gesichert war. Die Ortschaft hatte deswegen den Beinamen „Little Berlin“ erhalten. 

    Für Pompeo stand in Grafenwöhr unter anderem auch die Teilnahme an einer Live-Übung auf dem Programm. Der heutige Außenminister und frühere CIA-Chef war als junger Mann in den 1980er Jahren selbst als Soldat in Deutschland stationiert und diente als Kommandeur einer Panzer-Einheit in der Nähe von Bayreuth.

    Derzeit haben die US-Streitkräfte noch rund 35.000 Soldaten in Deutschland stationiert, davon nach US-Angaben rund 10.000 an den bayerischen Standorten Grafenwöhr und Vilseck.  

    leo/ae

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    Tags:
    Bayern, Besuch, US-Truppen, Mike Pompeo, USA, Deutschland