01:06 22 November 2019
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    Staatsduma (Parlamentsunterhaus) Russlands

    DW-Intendant kommt mit Mitgliedern russischer Staatsduma zusammen

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    Politik
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    Mitglieder der Staatsduma-Kommission zur Ermittlung der ausländischen Einmischung in Russlands Angelegenheiten haben ein Treffen mit dem Intendanten der „Deutschen Welle“, Peter Limbourg, abgehalten. Dies teilte am Donnerstag der Vizevorsitzende des Ausschusses, Nikolaj Ryschak, mit.

    „Das Treffen hat stattgefunden“, sagte er.

    „Es erfolgte in einer konstruktiven Umgebung; das ist alles, was ich sagen kann. Limbourg hat alles gehört, und ich denke, dass zunächst gesteckte Ziele erreicht worden sind. Aber das ist zurückhaltend. Schauen wir mal, wie die erzielten Vereinbarungen erfüllt werden“, so Ryschak.

    Lawrow lehnt Akkreditierungs-Entzug für DW ab

    Am Mittwoch hatte sich der russische Außenminister dagegen ausgesprochen, dass ausländischen Medien, einschließlich der Deutschen Welle, die Arbeitserlaubnis in Russland entzogen wird. Er betonte dabei, dass DW-Vertreter sich mit der Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, getroffen und dabei ihren Fehler eingestanden hätten: „Sie gaben zu, dass dies nicht wirklich korrekt war im Rahmen der Geschehnisse, die damals in Moskau stattgefunden hatten“.

    Hintergrund

    Zuvor hatten einige russische Politiker gefordert, der „Deutschen Welle“ die Akkreditierung zu entziehen. Anlass war ein Twitter-Beitrag des Senders, der vom russischen Staat als Aufruf an die Bevölkerung interpretiert wurde, an den nicht genehmigten Protestaktionen in Moskau teilzunehmen.

    Am 27. Juli schrieb der Sender auf seinem russischen Twitter-Account „Moskau, geh raus!” Es kann natürlich wohl sein, dass der Sender nur die Worte der Demonstranten wiedergab, jedoch gibt es dafür keinerlei Hinweise.

    Der Leiter der DW-Intendanz Hoffmann weist die Anschuldigungen zurück: Die Berichterstattung des Senders befolge „die Regeln des ausgewogenen Journalismus“. Das schließe eine „etwaige Einmischung in innere Angelegenheiten jedweder Staaten aus“.

    ak/ae/sna

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    Tags:
    Peter Limbourg, Staatsduma, Russland, Deutsche Welle, Deutschland