04:55 18 November 2019
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    Der russische Vize-Außenminister Sergej Rjabkow bei einer Pressekonferenz (Archivbild)

    Fiasko von Iran-Atomdeal wäre Schlag für Rohstoff- und Finanzmärkte – Russlands Vizeaußenminister

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    Politik
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    Ein Scheitern des Atomdeals mit dem Iran wird sich laut dem russischen Vizeaußenminister Sergej Rjabkow auch auf die Rohstoffmärkte auswirken. Allerdings hoffe Moskau, wie der Politiker betont, dass man sich eines solchen Risikos in Washington bewusst sei.

    „Weder der Iran noch die USA noch Europa oder die restliche Welt werden durch den Zerfall der umfassenden Vereinbarungen (JCPOA – Anm. d. Red.) etwas gewinnen. Ein hoher Spannungsgrad, fähig, in einen offenen Konflikt hinüberzuwachsen, kann in der ganzen Welt schwere Folgen haben, die Wirtschaft treffen, einen Schlag gegen die Rohstoff- und Finanzmärkte bedeuten“, sagte Rjabkow auf der Konferenz zur Nichtverbreitung von Atomwaffen in Moskau.

    „Doch wir wollen hoffen, dass dies auch in Washington begriffen wird“, unterstrich er.

    Sergej Rjabkow ergänzte, dass der hypothetisch volle Zerfall des JCPOA zu einer neuen großen Krise im Nahen Osten führen würde, und der Iran sei sich dessen bewusst.

    „Ein hypothetischer endgültiger Zerfall des JCPOA wird zu einer neuen massiven Krise im Nahen Osten führen“, so Rjabkow.

    ek/mt

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    Tags:
    Naher Osten, Krise, Gemeinsamer Umfassender Aktionsplan (Joint Comprehensive Plan of Action, JCPOA), Iran, Atomabkommen, Sergej Rjabkow