03:24 15 Juli 2020
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    Die Große Koalition will 80 neue „Leopard“-Panzer des neuesten Typs 2 A7V für die Bundeswehr bestellen. Dafür soll eine stolze Summe von rund einer Milliarde Euro ausgegeben werden.

    Wie das Nachrichtenportal „SPIEGEL“ mit Verweis auf ein internes Regierungspapier berichtet, sei die Entscheidung von dem Verteidigungsausschuss mit der Unterstützung von Union und SPD getroffen worden. Die Kampfpanzer, die rund eine Milliarde Euro kosten sollen, werden bis 2025 erwartet. Der Auftrag soll aus nicht ausgegebenen Haushaltsmitteln für andere Waffen bezahlt werden. Den Auftrag werde das Rüstungsunternehmen Krauss Maffei Wegmann übernehmen.

    Der Grund für diese umfangreiche Aufrüstung sei die Sorge des Heers um den Panzerbestand.

    Zugleich sollen auch 95 ausgemusterte „Leopard“-Modelle modernisiert werden. Nach Spiegel-Angaben wird danach die Zahl der Panzer-Flotte auf 320 „Leopard“-Panzer steigen.

    In diesem Zusammenhang werde befürchtet, dass wegen der gleichzeitigen Modernisierung zeitweise nur hundert Systeme einsatzfähig sein könnten. Das würde bedeuten, dass Deutschland seine Verpflichtung bei der Nato nicht einhalten könne.

    Die Bundesregierung werde jetzt über den Beschluss des Ausschusses entscheiden.

    aa/mt

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    Tags:
    GroKo, Verteidigung, NATO, Auftrag, Modernisierung, Leopard-2-Panzer, Deutschland