12:25 20 November 2019
SNA Radio
    Treffen zwischen dem Präsidenten Russlands Wladimir Putin (l.) und seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan am 22. Oktober 2019

    Nach Sotschi-Memorandum: Putin und Erdogan besprechen Lage in Syrien

    © Sputnik / Alexej Druschinin
    Politik
    Zum Kurzlink
    4843
    Abonnieren

    Der russische Präsident Wladimir Putin hat am Samstag in einem Telefongespräch mit seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan die jüngsten Entwicklungen in Syrien besprochen und sein Festhalten an der Vereinbarung von Sotschi bekräftigt.

    Ein weiteres Thema seien die russisch-türkischen Beziehungen sowie Maßnahmen zur Förderung des Handels zwischen den beiden Staaten gewesen, teilte Erdogans Administration mit.

    Putin-Erdogan-Deal zu Syrien

    Russlands Präsident Wladimir Putin traf sich am 22. Oktober mit dem türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan in Sotschi am Schwarzen Meer, um mit ihm den Syrien-Konflikt zu besprechen. Die Verhandlungen haben insgesamt mehr als sechs Stunden gedauert. Im Endeffekt haben sich Moskau und Ankara auf ein Memorandum zur Lage in Syrien geeinigt.

    Die Vereinbarung sieht unter anderem russisch-türkische Patrouillen im Grenzgebiet zur Türkei mit Ausnahme der Stadt Kamisli vor. Der erste gemeinsame Einsatz im Norden Syriens startete am 1. November. Über die zweite Patrouille berichtete am Dienstag das russische Verteidigungsministerium.

    Hintergrund

    Die türkischen Truppen waren am 9. Oktober in Nordsyrien einmarschiert und hatten die Offensive „Friedensquelle” begonnen. Diese richtet sich gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“* sowie die im Land verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK, die seit 1984 für eine kurdische Autonomie im Südosten der Türkei kämpft.

    jeg/mt/sna

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Tags:
    Syrien, Gespräch, Recep Tayyip Erdogan, Wladimir Putin