17:53 18 Februar 2020
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    In einem Dorf in der nordsyrischen Provinz Rakka ist am Sonntag eine Autobombe explodiert. Laut den Angaben des türkischen Verteidigungsministeriums sind dabei acht Menschen getötet und mehr als 20 verletzt worden. Das Ministerium mache die kurdische Miliz für den Angriff verantwortlich.

    „Unschuldige Zivilisten wurden erneut von mörderischen PKK/YPG-Terroristen getötet. Acht Zivilisten wurden getötet, mehr als 20 wurden bei einem IED-Angriff (funkgesteuerter Sprengsatz – Anm. d. R.) der Terroristen im Süden von Tel Abyad verletzt“, heißt es in der Mitteilung des Verteidigungsministeriums auf Twitter.

    Der tödliche Vorfall ereignete sich eine Woche nach einer Explosion in Tel Abyad an der syrisch-türkischen Grenze, bei der 14 Menschen starben, darunter sieben Zivilisten.

    Die Türkei hatte am 9. Oktober ihre seit längerem angedrohte Offensive unter dem Namen „Quelle des Friedens“ im Nordosten Syriens gestartet. Auf mehrere Städte der Region wurden Raketen- und Bombenangriffe geflogen. Etwas später wurde der Beginn einer Bodenoffensive angekündigt, die vor allem gegen die Kurdenmiliz YPG gerichtet ist, die Ankara als einen syrischen Ableger der in der Türkei verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK einstuft und als eine Terrororganisation bekämpft.

    aa/mt

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    Auto, Türkei, Verteidigungsministerium, Verletzte, Tote, Explosion, Syrien