08:31 10 Dezember 2019
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    Trump kann Verhängung von Einfuhrzöllen auf EU-Autos verschieben – Medium

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    Politik
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    US-Präsident Donald Trump könnte die Einführung von Strafzöllen auf europäische Autos, die später in diesem Monat in Kraft treten sollen, um sechs Monate verschieben oder gänzlich aufheben. Dies berichtete das Magazin „Politico“ unter Verweis auf eine mit der Lage vertraute Quelle.

    Demnach wird Trump seine Entscheidung spätestens am kommenden Mittwoch bekanntgeben.

    Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Verweis auf Handelsminister Wilbur Ross berichtet, die Vereinigten Staaten könnten möglicherweise diesen Monat keine Zölle auf importierte EU-Fahrzeuge erheben beziehungsweise die Einführung dieser Zölle im Laufe der Handelsverträge mit der EU verschieben.

    Die Vereinigten Staaten und die EU befinden sich derzeit inmitten komplizierter Handelsgespräche.

    Bedrohung für die nationale Sicherheit?

    Am 14. Oktober hatte die Welthandelsorganisation (WTO) den Vereinigten Staaten formell erlaubt, wegen der Subventionen für den Flugzeughersteller Airbus Zölle auf EU-Ausfuhren im Wert von bis zu 7,5 Milliarden US-Dollar zu erheben.

    Laut dem US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer verhängt Washington Zehn-Prozent-Zölle auf Airbus-Flugzeuge und 25-Prozent-Zölle auf eine Reihe von landwirtschaftlichen und industriellen EU-Importen. Dieser Beschluss ist am 18. Oktober in Kraft getreten.

    Im Juni hatte Trump versprochen, 20-Prozent-Strafzölle auf Autos und Autoteile einzuführen. Später beschloss er jedoch, das Verhängen der EU-Autoeinfuhrzölle auf sechs Monate zu verschieben. Trump beauftragte den US-Handelsminister Wilbur Ross, sich mit der Frage zu befassen, ob die Einfuhr von Autos und Autoteilen eine Bedrohung für die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten darstelle und entsprechend mit Zöllen belegt werden sollte.

    asch/ae

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    Tags:
    Handelskrieg, Autos, US-Strafzölle, Strafzölle, Einfuhrzölle, EU, USA, Donald Trump