09:27 10 Dezember 2019
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    Michael Bloomberg

    Hinweise verdichten sich: US-Milliardär Bloomberg will „Trump besiegen“

    © AP Photo / John Locher
    Politik
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    Der frühere New Yorker Bürgermeister und Milliardär Michael Bloomberg hat am Dienstag mit einem Twitter-Eintrag über Trump für Aufmerksamkeit gesorgt und hält damit die Gerüchteküche weiter am Brodeln. Seit Kurzem wird Bloombergs Kandidatur bei der US-Präsidentschaftswahl 2020 vermutet.

    Auf Twitter veröffentliche Bloomberg Sätze wie „wir müssen Trump besiegen“ oder „er hat uns auf Schritt und Tritt enttäuscht“. Die Kritik an Trump und der Umstand, dass der 77-Jährige bereits in zwei US-Bundesstaaten (Arkansas und Alabama) die nötigen Unterlagen für eine mögliche Teilnahme an den Vorwahlen eingereicht hat, verdichten die Spekulationen um Bloombergs Vorhaben, bei der US-Präsidentschaftswahl 2020 zu kandidieren.

    Offiziell ist Bloomberg damit noch nicht ins Rennen um die Kandidatur der Demokraten eingestiegen. Prominente Anwärter auf die Kandidatur haben sich aber bereits gegen ihn in Stellung gebracht. Der linke Senator Bernie Sanders sagte am Samstag: „Heute Abend sagen wir zu Michael Bloomberg und anderen Milliardären: Sorry, ihr werdet diese Wahl nicht kaufen.“ Ähnlich äußerte sich die Senatorin Elizabeth Warren im TV-Sender NBC: „Ich glaube nicht, dass es in der Demokratie darum gehen sollte, dass Leute hereinkommen und Wahlen kaufen.“

    Der Demokrat Bloomberg, der einst das nach ihm benannte Finanz- und Medienunternehmen gründete, gilt als einer der reichsten Männer der Welt. Er könnte erhebliche Finanzmittel in einen Wahlkampf gegen Trump (73) einbringen, der bei der Wahl erneut für die Republikaner antreten will.

    Der Sender CNN und andere US-Medien berichteten am Dienstag, der frühere Gouverneur von South Carolina, Mark Sanford, habe seine Bewerbung um die Kandidatur der Republikaner ausgesetzt. Ihm waren ohnehin kaum Chancen eingeräumt worden. Dasselbe gilt für die anderen Republikaner, die Trump die Kandidatur streitig machen wollen.

    mka/gs

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    Tags:
    Donald Trump, Demokraten, US-Präsidentschaftswahlen