02:58 26 Februar 2020
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    Militärübung in Zentral-Russland: Die Armee spielt ein Szenario durch, bei dem ein wichtiger Flugabwehrraketenstandort urplötzlich vom Feind angegriffen wird. Die Soldaten müssen ihre Waffensysteme verteidigen und anschließend noch einen simulierten Raketenangriff abwehren.

    Die Übung fand in der Wolga-Region Saratow unweit der Grenze zu Kasachstan statt, wie das Presseamt des Militärbezirks Zentrum am Mittwoch mitteilte.  

    Laut dem Szenario versuchten Saboteure, die Langstrecken-Raketensysteme S-400 (Nato-Code: SA-21 Growler) und Kurzstreckensysteme Panzir-S1 (SA-22 Greyhound) in der Nacht zu verminen. Dabei hätten sie gleich zwölf Stellungen attackiert. Die diensthabenden Kräfte hätten die Angriffe unter Einsatz von Handfeuerwaffen und Nachsichtgeräten abgewehrt.

    Bei einer nächsten Etappe seien die Flugabwehr-Systeme und Radare in Kampfstellung gebracht und die Abwehr feindlicher Raketenangriffe simuliert worden, hieß es. An dem Training seien rund 500 Soldaten beteiligt gewesen.

    sp/ae

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    Tags:
    Panzir-S1, S-400, Übung, Streitkräfte, Armee, Wolga, Gebiet Saratow, Russland