15:46 29 März 2020
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    Die regierende Demokratische Partei Südkoreas hat eine Resolution im Parlament eingebracht, die die Forderung der USA, die Kosten für ihre Militärpräsenz in den angrenzenden Regionen zu decken, ablehnt. Diese Forderung widerspreche den Zielen der amerikanisch-koreanischen Vereinbarung, hieß es.

    Laut südkoreanischen Medien haben die USA bei Verhandlungen am 5. November in Seoul gefordert, auch die Truppen-Präsenz in den angrenzenden Regionen mitzurechnen, sodass sich die Gesamtausgaben Südkoreas auf 4,7 Milliarden US-Dollar belaufen würden. Dies ist knapp fünf Mal mehr als Südkorea derzeit zahlt.

    „Diese Forderungen der USA (…) widersprechen den Zielen der Vereinbarung zwischen der Republik Südkorea und den USA über die Verteilung der Verteidigungskosten und verletzen das Gegenseitigkeitsprinzip der südkoreanisch-amerikanischen Allianz“, zitiert die Nachrichtenagentur Yonhap aus der Resolution. 

    Beim Ziel des Abkommens über die Verteilung der Verteidigungskosten gehe es ausschließlich um die Finanzierung der US-Militärpräsenz in Korea.

    Am Donnerstag kommen in Seoul die Vorsitzenden der vereinten Komitees der Generalstäbe Südkoreas und der USA zusammen. Auf der Agenda stehen laut der südkoreanischen Militärbehörde die Übergabe der Operationskontrolle über die südkoreanische Armee in Kriegszeiten an Seoul sowie die Sicherheitsstrategie für die Koreanische Halbinsel.

    om/ae

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    Tags:
    Verzicht, Kosten, Truppen, Militärpräsenz, USA, Südkorea