05:32 10 April 2020
SNA Radio
    Politik
    Zum Kurzlink
    14268
    Abonnieren

    Die Nato hat sich für konstruktive Beziehungen mit Russland ausgesprochen, will aber auf ihre Position der militärischen Stärke und Eindämmung gegenüber Moskau nicht verzichten.

    Wie Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg in einer Veranstaltung der Zeitschrift „Foreign Policy“ in den USA sagte, sollte die Allianz „zu diesem schwierigen Zeitpunkt Fehlschläge und Missverständnisse vermeiden“.

    „Wir müssen das Vertrauen wiederherstellen, wo es möglich ist. Wir streben nach konstruktiveren Beziehungen zu Russland, deshalb halten wir unsere diplomatischen Kanäle für Moskau offen“, so Stoltenberg.

    Dabei betonte er, dass diplomatische Bemühungen nur dann effektiv sein können, wenn „die Nato mit Russland von der Position der sicheren Eindämmung und der sicheren Verteidigung zusammenwirkt“.

    „Im Endeffekt sichert gerade unsere militärische Stärke die Bedingungen für unsere diplomatischen Errungenschaften“, so der Nato-Generalsekretär.

    Zuvor hatte der russische Außenminister Sergej Lawrow erklärt, Russland werde nicht auf einen Dialog mit der Nato drängen, trete aber für seine Fortsetzung ein. Dabei betonte er, dass nicht Russland „praktisch alle Kooperationsformen eingefroren hat“. 

    om/gs

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Mega-Airbus kann man schrotten: Hier kommt der Jumbo aller Jumbos
    Corona-Krise: Will der Rechtsstaat eine Anwältin wegen Verfassungsklage einschüchtern?
    Anwälte kritisieren Kollegin für Verfassungsklage gegen staatliche Corona-Maßnahmen
    Corona-Lage in Afrika: Fledermaus-Effekt oder Schwachsinn
    Tags:
    Diplomatie, Stärke, Eindämmung, Beziehungen, Jens Stoltenberg, Russland, NATO