01:26 26 September 2020
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    Frankreich hat seit Beginn der Gelbwesten-Proteste im vergangenen November 2,5 Milliarden Euro verloren. Darüber berichtet rtl.fr unter Berufung auf Regierungsangaben.

    Innerhalb dieses Jahres baten etwa 5000 Kleinunternehmen, die von den Protestierenden geschädigt worden waren, den Staat um Finanzhilfe, hieß es im Beitrag. Genauer wollten sie einen Aufschub bei der Auszahlung von Sozialbeiträgen und anderen Steuern im Gesamtwert von 460 Millionen Euro.

    Präsident der Türkei Recep Tayyip Erdogan und sein französischer Amtskollege Emmanuel Macron (Archiv)
    © AP Photo / Lefteris Pitarakis

    Die Versicherungsgesellschaften haben bislang Entschädigungen im Wert von 230 Millionen Euro an 13.000 Unternehmen gezahlt.

    Seit vergangenem November wurden 75.000 Arbeiter, die in den Bereichen Hotel-, Restaurantbusiness, Handel und Verkehr tätig sind, teilweise arbeitslos.

    Der Protest hat sich in Frankreich aufgrund einer Steuererhöhung bei Benzin und Diesel am 17. November 2018 entzündet, später artete er in Massenproteste der so genannten Gelbwesten gegen den Reformkurs der Regierung Emmanuel Macrons aus. Die bereits traditionell gewordenen Samstagsaktionen der Protestler schlagen öfters in Gewalt und Zusammenstöße mit der Polizei um.  

    om/ae

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    Tags:
    Proteste, Randale, Verluste, Schaden, Gelbwesten, Emmanuel Macron, Frankreich