23:43 26 Februar 2020
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    Der britische Premierminister Boris Johnson hat in einem BBC-Interview gesagt, dass es keine Hinweise auf eine russische Einmischung in die britische Politik gebe. Diese Behauptung steht im direkten Widerspruch zur Einschätzung seiner Vorgängerin Theresa May, die Moskau den Versuch vorgeworfen hat, die britische Politik zu beeinflussen.

    „Dafür gibt es keine Beweise, und man muss sehr vorsichtig sein, man kann nicht Aussagen über jemanden machen, der aus einem bestimmten Land stammt, nur wegen seiner Nationalität“, antwortete Johnson auf die Herausforderung der Moderatorin von BBC Radio.

    Johnson steht unter Druck wegen der Veröffentlichung eines parlamentarischen Berichtes über die angebliche russische Einmischung in die politischen Prozesse in Großbritannien. Der Bericht war noch im März fertig, doch die Regierung hat seine Veröffentlichung am 28. Oktober, auf den sie anberaumt wurde, verschoben.

    Im Gespräch mit der BBC sagte Johnson weiter, er wisse nicht, wie viele russische Staatsangehörige große Geldbeträge an die konservative Partei spenden würden, bestand jedoch darauf, dass solche Geschenke ordnungsgemäß geprüft und veröffentlicht würden.

    om/gs

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