08:32 10 Dezember 2019
SNA Radio
    NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU)

    Jahrzehntelange Versäumnisse: Ministerpräsident Laschet kritisiert Umweltbewegung

    © AFP 2019 / John Macdougall
    Politik
    Zum Kurzlink
    86322
    Abonnieren

    NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hat in einem Interview des Youtubers Dominik Porschen der Umweltbewegung eine falsche Schwerpunktsetzung vorgeworfen.

    Das Thema liege zwar „seit 30 Jahren auf dem Tisch“, aber die „ganzen 80er und 90er Jahre“ seien vom Kampf gegen Atomkraft statt für CO2-Reduzierung geprägt gewesen, erklärte der CDU-Politiker.

    Als Ergebnis steige Deutschland am Ende „fast als einziges Land in der Welt” aus der Kernenergie aus, während Frankreich dank seinen Atomkraftwerken „blendende Klimaziele“ habe. Kernkraft gebe es selbst in Schweden – dem Land, aus dem Klima-Aktivistin Greta Thunberg stamme.

    Laschet fügte hinzu, dass auch die CDU das Thema lange nicht als „prioritär“ angesehen habe.  Den falschen Schwerpunkt hätten aber auch diejenigen gesetzt, die sagen, sie seien die Umweltbewegung.

    Unter Klimagesichtspunkten hätte erst der Ausstieg aus der Kohle und dann aus der Atomenergie stattfinden müssen.

    jeg/mt/dpa

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren

    Zum Thema:

    Ukrainischer Präsident: Gastransit-Frage „entblockt“
    Geschichtsfälschung verurteilt: Gemeinsame Erklärung beim OSZE-Ministerrat zum Zweiten Weltkrieg
    Treffen mit Selenski: Putin zeigt sich zufrieden
    Russische Militärs rücken in ehemalige „Hauptstadt“ des IS ein
    Tags:
    Atomkraft, CO2, CDU, Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet