14:55 22 Februar 2020
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    Der Erwerb russischer Jagdflugzeuge durch Ägypten würde US-Sanktionen gegen Kairo zur Folge haben. Das erklärte Clarke Cooper, für die Militärpolitik zuständiger Berater von US-Außenminister Mike Pompeo, am Montag am Rande der Luftfahrtmesse Dubai Airshow 2019.

    Sollte der Deal abgewickelt werden, komme künftig der Erwerb US-amerikanischer Ausrüstung durch Ägypten nicht mehr in Frage, betonte der Berater. „Washington hat Kairo bereits von Risiken im Fall eines Geschäftes mit Russland in Kenntnis gesetzt.“

    Zuvor hatte die Zeitung „Wall Street Journal“ berichtet, dass das Pentagon und das State Department Ägypten in einem gemeinsamen Schreiben vor restriktiven Maßnahmen gewarnt hatten, sollte Kairo russische Su-35-Kampfjets erwerben. Der russische Militärexperte Alexej Kondratjew, Mitglied des Föderationsrates, warf den USA Verstöße gegen internationale Waffenhandelsregeln vor.

    Erste Berichte über einen Jet-Vertrag zwischen Russland und Ägypten waren im April in der Presse erschienen. Offiziell wurde der Abschlusses nicht bestätigt. Medienberichten zufolge geht es um etwa 20 Maschinen sowie Munition im Gesamtwert von rund zwei Milliarden US-Dollar. Das Abkommen solle Ende 2018 in Kraft getreten sein. Ausgeliefert werden dürfte 2020-2021, hieß es.

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    Tags:
    Drohungen, Sanktionen, Kaufpläne, Su-35, Russland, Ägypten, USA