13:46 22 Februar 2020
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    Eine privatwirtschaftliche Initiative hat mit einem am Montagabend veröffentlichen Papier sowie der neuen Webseite olympia2030.de ihr Interesse dafür signalisiert, die Olympischen Winterspielen 2030 in die ostdeutschen Bundesländer Thüringen und Sachsen sowie nach Bayern zu holen.

    Der Initiator und Sprecher der VR-Bank Bad Salzungen Schmalkalden, Mike Helios, habe diese Vision zusammen mit dem Publizisten Hannes Hofmann entwickelt. 

    „Die Idee stammt aus dem Jubiläum 30 Jahre Mauerfall. Wir wollen die ländliche Struktur stärken, das „Abgehängtsein“ aus den Köpfen bekommen und ein Zeichen gegen baulichen Gigantismus setzen“, sagte Helios der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag.

    Die deutschen Bundesländer können sich allerdings nicht direkt um Olympische Spiele bewerben. Das könne nur der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) offiziell beim IOC machen. Und der ist laut Helios völlig offen dafür. Die Mitgliederversammlung des DOSB soll am 7. Dezember stattfinden. Helios sei bereit, die Idee dem Präsidenten des DOSB, Alfons Hörmann, vorzustellen, falls er Interesse daran habe.

    Die Infrastruktur für die Spiele sei in Thüringen, Sachsen und Bayern vorhanden. Die Wetterbedingungen spielen laut Helios ebenfalls in die Hände.

    Die Bank in Thüringen ist für ungewöhnliche Geschäftsideen bekannt. So betätigt sich das Geldhaus seit längerem im Fußball und vergibt Kredite an Vereine.

    aa/sb/dpa

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    Tags:
    Bank, Initiative, Sachsen, Bayern, Thüringen, Deutschland, Olympische Winterspiele