07:18 06 Dezember 2019
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    Hacker (Symbolbild)

    Woher mehr als Hälfte der Hackerattacken auf Russland kommt

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    Politik
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    Etwa 55 Prozent der Hacker-Attacken auf Russland werden vom Territorium der USA aus verübt, während in den Vereinigten Staaten zwei bis drei Prozent der Attacken aus Russland verübt werden sollen. Dies teilte der Chef der Kommission zur Verteidigung der staatlichen Souveränität im Föderationsrat (russisches Parlamentsoberhaus), Andrej Klimow, mit.

    Demnach handelt es sich unter anderem um Attacken auf russische Behörden, „empfindliche Infrastrukturobjekte“ und eine Reihe von gesellschaftlichen Organisationen.

    „Jährlich fluktuiert diese Ziffer. Als wir mit der Durchführung des Monitorings begonnen haben, waren es circa 42 bis 43 Prozent“, sagte Klimow. Derzeit liegt diese Ziffer demnach laut einigen Angaben bei 53 bis 56 Prozent; es geht um das Territorium der USA insgesamt, „also wir sagen nicht, dass das alles konkret die CIA oder das US-Außenministerium tun“.

    Vom Territorium Russlands aus wurden zwei bis drei Prozent (der Attacken) auf das Territorium der USA festgestellt – das entspricht ungefähr der Proportion unserer Bevölkerung im Weltmaßstab“, erläuterte der Politiker.

    Klimow zufolge ist das bemerkenswert, weil die USA „nicht mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung haben“, trotzdem geht die Intensivität der Attacken „maximal von dort aus“. Diese Attacken erfolgen demnach ständig.

    Besonders intensive Attacken waren…

    „Vor der regionalen Wahl gab es einen Anstieg solcher Angriffe auf die Ressourcen der Zentralwahlkommission. Natürlich ändert sich dort nach den Wahlen der Fokus. Aber im Großen und Ganzen geht es jährlich um Milliarden Attacken: Es sind weder zwei oder drei, noch 200, 300 oder eine Million“, präzisierte er.

    ak/ae/sna

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    Tags:
    Attacken, Hacker, USA, Andrej Klimow, Russland