11:25 11 Juli 2020
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    Das Mitglied des Sicherheitsausschusses des ägyptischen Parlaments, General Yahya al-Kidwani, hat die Versuche der USA kommentiert, Kairo mit Sanktionen von einem möglichen Kauf von SU-35-Kampfjets in Russland abzubringen.

    Derartige Drohungen seien unannehmbar und „sprengen den Rahmen der diplomatischen Normen“, weil sie „eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten Ägyptens“ bedeuteten, sagte der General. Er betonte, dass sein Land „selbständig Entscheidungen über Mechanismen der militärtechnischen Zusammenarbeit trifft“ und eine Diversifizierung der Rüstungsquellen anstrebe.

    Der Abgeordnete versicherte, dass Kairo „dem Druck der USA nicht nachgeben“ und seine Politik nicht Washington zu Gefallen ändern werde. Ägypten wolle die Zusammenarbeit mit Russland im Rüstungsbereich und beim Informationsaustausch fortsetzen sowie gemeinsame Übungen mit russischen Militärangehörigen durchführen.

    „Ägypten ist ein Großstaat, der im Einklang mit den eigenen Interessen handelt und kein Diktat von außen akzeptiert“, betonte Al-Kidwani.

    Zuvor hatte das US-Außenministerium Ägypten mit Sanktionen gedroht, falls dieses Land Kampfflugzeuge vom Typ Su-35 in Russland erwerben sollte. Wie der russische Militärexperte Igor Korotschenko in einem Kommentar für die Zeitung „Vsgljad“ sagte, zeugt dieses Verhalten von der Unfähigkeit der USA, einen fairen Konkurrenzkampf mit russischer Militärtechnik zu führen.

    ls/sb

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    Tags:
    Igor Korotschenko, Russland, USA, Ägypten