01:21 30 September 2020
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    Russische Inspekteure prüfen gemäß dem Wiener Dokument 2011 der Verhandlungen über vertrauens- und sicherheitsbildende Maßnahmen der OSZE ein Gebiet in Portugal. Das berichtet die russische Armeezeitung „Krasnaja swesda“ am Montag unter Berufung auf den Chef des nationalen Zentrums für Verringerung der nuklearen Gefahr, Sergej Ryschkow.

    „Eine russische Inspektionsgruppe plant, im Zeitraum zwischen dem 25. und 29. November im Rahmen der Umsetzung des Wiener Dokuments 2011 der Verhandlungen über vertrauens- und sicherheitsbildende Maßnahmen das genannte Gebiet auf portugiesischem Territorium zu prüfen“, so die Zeitung.

    Das zu untersuchende Gebiet umfasst rund 16.000 Quadratkilometer. Die Inspekteure werden Schulungszentren und Übungsgelände besuchen und sich über die dort befindlichen Formationen und Truppenteile informieren lassen.

    Das Wiener Dokument 2011 sieht einen breiten Austausch von Informationen über Militärkräfte, Verteidigungsplanung und Militärbudgets vor. Die OSZE-Länder sind außerdem verpflichtet, einander über bestimmte Arten der militärischen Tätigkeit zu informieren sowie Beobachter einzuladen und Inspektionen vorzunehmen. Das Dokument zielt darauf ab, das Vertrauen und die Sicherheit zwischen den 57 OSZE-Mitgliedstaaten in Europa, Asien und Amerika zu festigen.

    ls/ip

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    Tags:
    OSZE, Krasnaja Swesda, Sergej Ryschkow, Portugal, Russland