13:27 21 Januar 2020
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    Der Teststart der S-400-Systeme in der Türkei ruft laut US-Außenminister Mike Pompeo Besorgnis bei den USA hervor. Washington werde diese Frage weiter mit Ankara erörtern.

    Zuvor war mitgeteilt worden, dass die Türkei Tests der Funktionsfähigkeit der Radare aufgenommen habe, die bei Russland für die Flugabwehrsysteme S-400 gekauft worden seien. Zu diesem Zweck habe man Kampfjets F-16 und andere Flugzeuge aufsteigen lassen.

    „Dies ruft Besorgnisse hervor. Wir sprechen weiter mit den Türken und versuchen, diese Frage zu klären“, sagte Pompeo gegenüber den Journalisten während eines Briefings.

    Er gab keine Kommentare hinsichtlich der Möglichkeit ab, in diesem Zusammenhang Sanktionen gegen die Türkei zu verhängen.

    Die Lieferungen der neuesten russischen Flugabwehrsysteme S-400, die eine Krise in den Beziehungen der Türkei und der USA hervorgerufen hatten, begannen Mitte Juli. Nach Worten des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan würden die S-400 im April 2020 in Betrieb gesetzt. Washington forderte, den Deal aufzugeben und als Ersatz dafür US-amerikanische Systeme Patriot zu erwerben. Dabei drohte Washington, den Verkauf neuester Kampfjets F-35 an die Türkei zu verzögern oder gar aufzuheben sowie Sanktionen in Übereinstimmung mit dem CAATSA-Gesetz (Countering America’s Adversaries Through Sanctions Act) zu verhängen. Ankara weigerte sich, Zugeständnisse zu machen.

    ek/sb

     

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    Tags:
    Tests, US-Flugabwehrraketen Patriot, Radar, S-400, Türkei, USA