05:34 10 April 2020
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    Die USA haben laut dem syrischen Beauftragten bei der OPCW, Bassam Sabah, nicht genug für die Umsetzung der Chemiewaffenkonvention (CWK) getan.

    Der Beitrag Syriens in dieser Frage übertreffe den der USA:

    „Die Arabische Republik Syrien hat ernsthafte Arbeit angesichts der Konventionseinhaltung geleistet, und wir halten es für sehr wichtig, dass die Allgemeingültigkeit der Konvention beachtet wird. Wir bedauern, dass nicht alle Staaten der CWK beigetreten sind, was notwendig für die Schaffung eines starken Regimes gegen C-Waffen ist”, sagte Sabah auf der 24. Konferenz der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) in Den Haag.

    Er erinnerte zudem daran, dass Syrien seit 2013 CWK-Mitglied sei. „Wir haben alle unsere Verpflichtungen im Zusammenhang mit diesem Beitritt erfüllt. Wir haben die Vernichtung unserer Chemiewaffen und ihrer Produktionsanlagen auf beispiellose Weise und unter äußerst schwierigen Bedingungen vollendet. Syrien hat in kürzester Zeit mehr getan als die Vereinigten Staaten, die der Chemiewaffenkonvention von Anfang an beigetreten waren, aber dennoch die vollständige Zerstörung ihrer Riesenvorräte an chemischen Waffen hinauszögern, indem sie die Deadlines konsequent verletzen“, so Sabah.

    Die USA hatten zuvor den Termin für die Zerstörung der eigenen C-Waffen wiederholt verschoben. Ursprünglich sollten sie schon vor 2007 ihren Verpflichtungen nachkommen. Derzeit verspricht Washington, die Vorräte bis 2023 zu vernichten.

    jeg/sb/sna

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    Tags:
    Vorwürfe, USA, Syrien, Chemiewaffenkonvention, Vernichtung, C-Waffen