11:05 19 Januar 2020
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    Washington hat laut dem Sonderbeauftragten für Venezuela, Elliott Abrams, keinen anderen Aktionsplan zur Änderung der Lage in Venezuela, obwohl es die venezolanische Opposition bislang nicht geschafft hat, an die Macht zu gelangen.

    „Nein, wir haben keinen Plan B. Wir haben einen Plan A. Wir denken, dass es funktionieren wird“, sagte er bei einem Briefing im US-Außenministerium.

    „Wir schließen uns den derzeit fast 60 Ländern an, die die Bevölkerung Venezuelas unterstützen und eine Wiederherstellung der Demokratie fordern, und wir glauben, dass dies geschehen wird“.

    In Venezuela tobt seit Ende Januar ein Machtkampf zwischen dem wiedergewählten Präsidenten Maduro und Oppositionsführer Juan Guaidó, der sich nach heftigen Anti-Regierungs-Protesten zum Interimspräsidenten ernannt hat.

    Die USA und weitere Länder, darunter auch in der EU, erkannten Guaidós Machtanspruch an. Russland, China, die Türkei sowie eine Reihe anderer Länder stehen zu dem seit 2013 regierenden Maduro als legitimen Staatschef. Dieser sprach seinerseits von einem aus Washington inszenierten Putschversuch.

    asch/ae

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    Tags:
    Regimewechsel, Venezuela, USA