07:04 25 Januar 2020
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    Maltas Premierminister Joseph Muscat hat vor dem Hintergrund der Krise um den Mord an der Journalistin Daphne Caruana Galizia in einer TV-Ansprache seinen Rücktritt in Aussicht gestellt. Er will nach eigenen Worten im Amt bleiben, bis im Januar ein neuer Vorsitzender seiner Partei gewählt werde.

    Vor mehr als zwei Jahren war die regierungskritische Bloggerin Caruana Galizia in ihrem Auto in die Luft gesprengt worden. Die damals 53-Jährige hatte unter anderem über Korruption in der Regierung und Geschäftsmänner auf Malta recherchiert.

    Anti-Regierungs-Proteste im Irak
    © REUTERS / ABDULLAH DHIAA AL-DEEN

    Drei Männer wurden im Zusammenhang mit dem Mord festgenommen und angeklagt. Sie sollen den Sprengsatz gebaut und gezündet haben. Wer der Auftraggeber war, ist bislang unklar. Zuvor war ein möglicher Hintermann der Tat angeklagt worden.

    Der Fall löste Demonstrationen gegen die Regierung aus: Wütende Protestierende gingen auf die Straße und forderten den Rücktritt des Premierministers. Sie werfen der Führung ihres Landes Korruption vor und verlangen Gerechtigkeit für Caruana Galizia.

    ta/ae

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