16:26 22 Januar 2020
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    Das Verteidigungsministerium Russlands hat einen Bericht der US-Zeitung „New York Times“ (NYT) über einen Raketen- und Bombenangriff der russischen Luftwaffe auf ein Flüchtlingslager im vergangenen August in Syrien dementiert.

    „Absurde Anschuldigungen der Autoren solcher Fake-Nachrichten gründen sich auf ein Video unbekannter Herkunft, auf dem vor dem Hintergrund fester Gebäude des ‚Flüchtlingslagers‘ ein Herumtreiben von Weißhelm-Gaunern zu sehen ist“, erklärte Ministeriumssprecher Igor Konaschenkow am Montag in Moskau.

    Gezeigt werde auch blauer Himmel, wo sich angeblich ein russisches Flugzeug befinde. Zu hören seien auch kurze Gespräche in russischer Sprache, die „russische Piloten“ geführt hätten, sagte der Generalmajor.

    "Mühsame Entschlüsselung" von Pilotengesprächen

    Die Zeitung behauptet, dass Journalisten die Pilotengespräche „mit titanischen Anstrengungen monatelang“ entschlüsseln mussten.

    „Zur Enttäuschung der Autoren möchten wir ein weiteres Mal daran erinnern, dass die Übermittlung von Zielkoordinaten an Piloten oder Berichte über die Erfüllung der Kampfaufgaben nicht öffentlich in verschlüsselter Form erfolgen“, sagte Konaschenkow.

    Am 27. November hatte die in London residierende Beobachtungsstelle für Menschenrechte in Syrien einen Vertrag mit NYT über gemeinsame „Untersuchungen“ militärischer Verbrechen in dem Bürgerkriegsland geschlossen. Konaschenkow schloss nicht aus, dass die jüngste Publikation der US-Zeitung Produkt dieser Kooperation gewesen war.

    am/

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    Tags:
    Dementi, Medienberichte, Luftwaffe, Angriff, Flüchtlingslager, Syrien, Russland