22:19 01 Juni 2020
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    Die Türkei hat laut dem Kommunikationsdirektor Erdogans Fahrettin Altun von der Nato in den letzten Jahren keine starke Unterstützung bekommen, die der Staat eigentlich erwartet hatte.

    Altun zufolge hat sein Land dennoch an den Missionen des Bündnisses teilgenommen und immer einen großen Beitrag zur Stärkung des Bündnisses geleistet.

    „Die Türkei hat keine robuste Unterstützung erhalten, die sie in den letzten Jahren von der NATO erwartet hatte“, schrieb Altun am Montag auf Twitter.

    Die Türkei werde allerdings weiterhin zu Nato-Missionen beitragen und erwarte, dass das Bündnis auch Unterstützung für die Anliegen des Landes zeige. Die Türkei erwarte eine gemeinsame Sicherheitsstrategie, die die Sicherheitsbedenken des Staates aktiv unterstütze. Die Türkei sei ihrerseits bereit, ein strategisches Gespräch mit der Nato zu führen.

    Die Türkei sei wegen ihrer Operation in Nordsyrien und des Kaufs der russischen S-400 in der Nato kritisiert worden. Die Präsenz von russischen S-400 Triumf-Flugabwehrraketensystemen in der Türkei ist laut dem US-Sicherheitsberater Robert O'Brien nicht akzeptabel und wird Folgen haben. Daraufhin wurde die Türkei vom F-35-Programm ausgeschlossen. Laut der türkischen Seite wird der S-400-Kauf die Verteidigungsfähigkeit der Nato stärken.

    aa/mt

     

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    Tags:
    S-400, Gespräch, Strategie, Sicherheit, Unterstützung, NATO, Türkei