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    Auf einer Pressekonferenz kurz vor dem Nato-Gipfel hat US-Präsident Donald Trump angegeben, dem Sieg über den Islamischen Staat (IS, Terrormiliz Daesh) zuliebe das Erdöl in Syrien unter US-Kontrolle genommen zu haben, und nun wird Washington mit diesem Öl alles machen, was ihm beliebt. Darüber schreibt „Daily Express“ am Dienstag.

    „Sie wissen, dass der IS die Kontrolle über das Öl wiederherzustellen versuchte. Jetzt haben wir die völlige Kontrolle“, zitiert die Zeitung Trump. Weiter sagte er den Reportern, dass die USA mit diesem Öl nun alles, was sie wollen, machen würden.

    Am 7. November hatte das US-Außenministerium mitgeteilt, dass das Erdöl auf den von US-Soldaten kontrollierten Territorien im Osten Syriens von lokalen Behörden „zugunsten lokaler Gemeinden“ gefördert werde.

    Knapp 90 Prozent der syrischen Ölfelder liegen am östlichen Euphrat-Ufer. Dieses Territorium wurde zuvor von den Terroristen kontrolliert. Die Einnahmen aus dem Ölverkauf waren eine lange Zeit die wichtigste Finanzierungsquelle der Terroristen.

    Russlands Verteidigungsministerium hat das Vorgehen der USA in Syrien als „internationales staatliches Banditentum“ kritisiert und Washington Öl-Schmuggel vorgeworfen.

    om/mt

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    Tags:
    Terroristen, Donald Trump, Kontrolle, Ölfelder, Erdöl, Syrien, USA