06:54 11 Dezember 2019
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    Jens Stoltenberg

    Nato-Chef kündigt Notwendigkeit militärischer Präsenz in der Arktis an

    © AP Photo / Francisco Seco
    Politik
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    Die Nato sollte laut dem Generalsekretär der Allianz, Jens Stoltenberg, ihre militärische Präsenz in der Arktis sicherstellen, ohne dabei eine Verschlechterung der Beziehungen zu Russland in der Region zuzulassen. Darüber berichten Medien am Dienstag.

    „Die Bedeutung der Arktis wächst aus mehreren Gründen rasant. Erstens, weil wir eine zunehmende russische Präsenz in der Arktis sehen, wir sehen dort auch eine chinesische Präsenz. Zweitens schmilzt das Eis, die Geografie verändert sich “, sagte Stoltenberg während seiner Rede in London auf der Nato-Engages-Konferenz, die vor dem Bündnisgipfel abgehalten wird.

    Er ergänzte, dass die Arktis neue wirtschaftliche Möglichkeiten und Seekommunikationswege zwischen Ost und West biete. Aus diesen Gründen sollte die Nato ihre militärische Präsenz in der Arktis ausbauen und in arktische Schiffe, Flugzeuge und Aufklärungsausrüstung investieren.

    Gleichzeitig müsse versucht werden, die Zusammenarbeit mit allen Ländern des Arktischen Rates, einschließlich Russlands, aufrechtzuerhalten, ohne dass Spannungen in der Region zunehmen.

    Am 2. Oktober kündigte der US-Präsident Donald Trump an, dass die USA keine Einmischung in arktische Angelegenheiten jener Länder zulassen würden, die sich außerhalb der Region befinden.

    Im August teilte Stoltenberg mit, China tätige umfangreiche Investitionen in die wichtigsten Infrastrukturen in Europa und stärke seine Präsenz in der Arktis sowie im Cyberspace. Seiner Ansicht nach muss die Nordatlantische Allianz angemessen auf die Stärkung und Ausweitung des Einflusses Chinas in der Welt reagieren.

    ek/mt

     

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    Tags:
    China, Einfluss, Region, Spannungen, Einmischung, Jens Stoltenberg, Militärpräsenz, Arktis