16:15 24 November 2020
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    Die Nato betreibt eine Politik der Eindämmung und Expansion gegenüber Russland, wie der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Mittwoch erklärte.

    Zuvor hatte der Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg erklärt, dass sich die Summe der Mehrausgaben der europäischen Nato-Staaten und Kanadas von Anfang 2016 bis Ende 2020 auf 130 Milliarden US-Dollar (118 Milliarden Euro) belaufen wird. Bis Ende 2024 sollen es etwa 400 Milliarden Dollar sein.

    Kreml-Sprecher kommentiert

    Trotz ziemlich pragmatischer Erklärungen über die Notwendigkeit des Aufbaues der Beziehungen zu Russland, über die Notwendigkeit, endlich zu erörtern, was eigentlich eine Bedrohung für die Nato sei und woher sie stamme, „sehen wir natürlich, dass sich die Nato überwiegend mit einer Eindämmungs- und Expansionstätigkeit gegenüber unserem Land beschäftigt“.

    Er betonte dabei, dass das Besorgnis verursache. „Solche Erklärungen und Entscheidungen über die Erhöhung des Haushalts bestätigen das nochmals“, kommentierte Peskow die Nato-Entscheidung über die Erhöhung der Verteidigungsausgaben.

    Kein Wettrüsten

    Der Kreml-Sprecher verwies unter anderem auf frühere Aussagen des russischen Präsidenten Wladimir Putin:

    „Russland wird sich nicht in ein Wettrüsten und einen Wettlauf für die Kostenerhöhung verwickeln lassen, die so schädlich für die Wirtschaft sind.“

    Dazu sagte er: „Unsere Sicherheit und Parität in Bezug auf die strategische Stabilität sind für eine ganze Reihe von Jahren weitgehend gesichert; Russland wird eben diesen Weg weiter gehen.“

    ak/mt

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    Tags:
    Politik, Dmitri Peskow, Russland, NATO, Jens Stoltenberg, Verteidigung, Geld, Ausgaben