06:37 27 Januar 2020
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    Russland wird seine Kriegsschiffe in den kommenden Jahren massiv mit Marschflugkörpern „Kalibr“ bestücken, so dass die Zahl der Schiffe mit diesen Raketen an Bord zum Jahr 2023 verdoppelt wird. Das sagte der russische Präsident Wladimir Putin in einer Militärberatung in Sotschi.

    „Diese Raketen können Ziele in einer Entfernung von bis zu eineinhalbtausend Kilometern treffen“, sagte Putin.

    Bis Jahresende wird die russische Kriegsmarine zwei neue U-Boote, 23 Schiffe, drei Flugeinheiten sowie mehr als 400 Raketen und Torpedos erhalten. Neun Schiffe für die Fernzone befinden sich derzeit im Bau.

    Start der Kalibr-Rakete vom Bord des Raketenschiffs des Projekts 21631 „Wyschni Wolotschok“
    © Sputnik / Andrew Stanavov
    Putin hat am Dienstag in Sotschi die Nato-Annäherung an die russischen Grenzen als eine potenzielle Gefahr bezeichnet. Demnach werde Russland der Modernisierung seiner Streitkräfte auch künftig eine große Aufmerksamkeit schenken.

    Russische seegestützte Kalibr-Marschflugkörper eignen sich für die Vernichtung von Boden-, Wasser- und Unterwasserzielen. Ihr wichtigster Vorteil ist die Reichweite. Zum Vergleich haben US-Seezielflugkörper Harpoon eine Reichweite von nur 280 Kilometern.

    om/mt

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    Tags:
    Kalibr-Rakete, Kriegsmarine, Russland