06:16 23 September 2020
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    Russland ist bereit, den START-III-Vertrag über die Begrenzung der strategischen Offensivwaffen ohne Vorbedingungen zu verlängern. Das erklärte der russische Präsident Wladimir Putin am Donnerstag in einer Beratung zur Förderung der russischen Marine.

    „Auf der Agenda steht auch ein anderer Abrüstungsaspekt – der START-III-Vertrag, der bald erlischt. All unsere Vorschläge zur Prolongierung dieses Vertrages sind auf dem Tisch. Aber die Reaktion unserer Partner bleibt bislang aus“, sagte das Staatsoberhaupt in Sotschi am Schwarzen Meer.

    In diesem Zusammenhang bekräftigte Putin ein weiteres Mal die Position Russlands, diesen Vertrag „unverzüglich, so schnell wie nur möglich, noch bis Jahresende ohne Vorbedingungen zu verlängern“.

    Putin meint es ernst

    Das erkläre er offiziell, damit es keine zweite Deutung gebe, fuhr Putin fort. „Wir werden heute besprechen, wie wir die unfreundlichen Schritte beantworten könnten und welche operative Lösungen annehmbar und kostengünstig wären“, sagte der russische Präsident.

    Start-III-Vertrag

    Der auch als Neu START bekannte Vertrag wurde am 8. April 2010 von den damaligen Präsidenten Russlands und der USA, Dmitri Medwedew und Barack Obama, in Prag unterzeichnet. Nach der Ratifizierung durch den US-Senat und die Staatsduma Russlands und dem Austausch der Ratifizierungsurkunden auf der Münchner Sicherheitskonferenz trat der Vertrag am 5. Februar 2011 in Kraft. Das Dokument hat eine Laufzeit bis 2020.

    am/mt

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    Tags:
    Bereitschaft, Verlängerung, New-Start-Vertrag, Wladimir Putin, Russland