06:24 22 Januar 2020
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    Es gibt laut dem US-Vize-Verteidigungsminister John Rood noch Zeit für die Verlängerung des Vertrages über Maßnahmen zur Reduzierung und Begrenzung von strategischen Offensivwaffen (START-III). Allerdings würde die Verlängerung des Vertrages „eben jetzt“ der Möglichkeit einer breiteren Vereinbarung mit Moskau und Peking schaden.

    Dies sagte John Rood bei Anhörungen im Senat am Donnerstag.

    „Wir haben noch Zeit bis Februar 2021“, zitiert ihn die Nachrichtenagentur RIA Novosti.

    Laut dem Pentagon-Vizechef werden keine bedeutenden Verhandlungen erforderlich sein, sollten sich Moskau und Washington hinsichtlich der Verlängerung des Abkommens einigen.

    Am 13. Oktober äußerte sich Russlands Präsident Wladimir Putin hinsichtlich der Folgen einer Nichtverlängerung des START-III-Vertrags. Nach seinen Worten werde die Welt nicht nur gefährlicher, sondern auch weniger voraussagbar sein. Der Präsident betonte, dass der Vertrag aktuell „praktisch das letzte Instrument zur Begrenzung des Wettrüstens“ geblieben sei.

    Die Gültigkeit des START-III-Vertrags läuft im Februar 2021 ab. Das Dokument wurde im Jahr 2010 unterzeichnet und bleibt derzeit der einzige gültige Vertrag zwischen Russland und den USA über die Begrenzung der Rüstungen. Im August hatte der Pentagon-Chef Mark Esper vorgeschlagen, in den START-III-Vertrag „alle neuen Waffen Russlands“ aufzunehmen.

    ek/mt

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    Tags:
    START-3 (Vertrag über die Reduzierung von strategischen Offensivwaffen), Pentagon, Mark Esper, Wettrüsten