21:19 21 Januar 2020
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    Paris hat Verständnis für die Entscheidung des Außenamtes in Berlin gezeigt, vor dem Hintergrund eines Skandals um den Mord eines Georgiers in Berlin zwei russische Diplomaten des Landes zu verweisen. Das meldet die Nachrichtenagentur AFP am Freitag unter Berufung auf den Élysée-Palast.

    „Wir haben den in Berlin gefassten Beschluss zur Kenntnis genommen… und solidarisieren uns mit Deutschland“, zitierte AFP aus einer Erklärung des Élysée-Palastes.

    Berlin hatte am Mittwoch zwei Mitarbeiter der russischen Botschaft zu Persona non grata erklärt und ihre sofortige Ausweisung angewiesen. Das Außenamt begründete den Beschluss damit, dass Russland Ermittlungen im Mordfall eines Bürgers Georgiens am 23. August in der deutschen Hauptstadt nicht unterstützt.

    Mord in Berlin-Moabit

    Früheren Meldungen zufolge war der 40-jährige Georgier tschetschenischer Abstammung angeblich von einem 49-jährigen Bürger Russlands in einem Berliner Park hinterrücks erschossen worden. Der Täter wurde noch am gleichen Tag gefasst. Russland kündigte Gegenmaßnahmen auf „grundlose und unfreundliche“ Schritte der deutschen Seite an. Russland habe mit diesem Mord nichts zu tun, hatte Dmitri Peskow, Sprecher von Präsident Wladimir Putin, erklärt.

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    Tags:
    Billigung, Beschluss, Ausweisung, Diplomaten, Russland, Deutschland, Frankreich