00:06 30 Oktober 2020
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    Serbien hat noch keine Pläne, gemeinsam mit Russland Rüstungen, darunter auch Raketen, zu produzieren. Das sagte der serbische Präsident Aleksandar Vucic am Samstag in Belgrad.

    Zuvor hatte der Präsident auf dem Militärflugplatz Batajnica unweit Belgrads die in Russland gekauften sieben Hubschrauber vom Typ Mi-35 und Mi-17 sowie von Airbus gelieferte Helikopter H-145. Dabei lobte Vucic „herausragende taktische und technische Charakteristika der russischen Maschinen“ und wies auf einen beachtlichen Preisnachlass beim Kauf russischer Technik hin. Konkrete Zahlen nannte der Präsident aber nicht.

    Treffen der Präsidenten Russlands und Serbiens, Wladimir Putin (r.) und Aleksandar Vucic. Sotschi, 4. Dezember 2019
    © Sputnik / Sergej Mamontow
    „Zum Inhalt des Vertrages machen wir keine Angaben. Wir haben von der russischen Seite beachtliche Rabatte bekommen… Die Preise waren überaus günstig. Wir danken unseren russischen Freunden dafür“, sagte Vucic.

    Sein langjähriger Wunsch sei es, eine Kooperation zur Produktion von KamAZ-Lastwagen aufzunehmen. In den Nächten Jahren sei das aber kaum möglich, weil Serbiens Niveau in diesem Bereich noch nicht so hoch sei wie in Russland.

    Russland liefert Hubschrauber

    Im Vorfeld seines für den 4. Dezember angesetzten Besuch im russischen Sotschi hatte Vucic den Erhalt von vier Mi-35-Hubschraubern bestätigt und bedankte sich bei der russischen Führung für die prompte Lieferung. Dem weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko, der zu einem Besuch in Belgrad weilte, sagte Vucic, die serbische Führung werde weitere Waffenkäufe vorerst einstellen und eine Reform der Armee in die Wege leiten.

    Serbien als Großimporteur russischer Waffn

    Serbien ist ein großer Importeur russischer Waffen und Kampftechnik in Europa. Zuletzt hatte Belgrad drei Hubschrauber vom Typ Mi-17 und vier vom Typ Mi-35 gekauft sowie sechs MiG-29-Jagdflugzeuge und zehn Schützenpanzerwagen BRDM-2MS geschenkt bekommen. Zudem bestellte Belgrad Luftabwehrsysteme vom Typ Panzir-S.

    Im Oktober hatte Vucic den Wunsch bekundet, moderne russische Luftabwehrsysteme S-400 zu erwerben. Aber das Land könne es sich im Moment nicht leisten, hatte er gesagt.

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    Tags:
    Produktion, Rüstungen, Russland, Inspektion, Hubschrauber, Aleksandar Vučić, Serbien