06:00 25 Januar 2020
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    Der Pressedienst des syrischen Präsidenten Bashar al-Assad hat den italienischen Sender „Rai News 24“ beschuldigt, die Ausstrahlung des Interviews mit dem Staatsoberhaupt Syriens ohne Grund zu verschieben und dies als einen Versuch des Westens gewertet, die Wahrheit über die reale Lage im Land zu verbergen.

    Nach Angaben des Pressedienstes vom Samstag fand am 26. November ein Interview mit dem Präsidenten statt, das von der Moderatorin der italienischen Hörfunk- und Fernsehanstalt Rai, Monica Maggioni, durchgeführt worden sein soll. Beide Seiten hätten sich darauf verständigt, dass das Interview am 2. Dezember sowohl im italienischen Fernsehen, als auch in den syrischen Massenmedien ausgestrahlt werden sollte, hieß es im Statement des Pressedienstes auf Facebook.

    Kein festes Datum für die Veröffentlichung

    Allerdings schrieben Vertreter des Senders am 2. Dezember, die Ausstrahlung des  Interviews hätte verschoben werden müssen, ohne einen Grund dafür zu nennen. Später bat der Sender wiederholt um einen Aufschub. Weder ein genaues Sendedatum noch eine Erklärung für den Aufschub wurden dabei angeführt, so der Pressedienst.

    „Das ist ein weiteres Beispiel von Versuchen des Westens, die Wahrheit über die Situation in Syrien sowie ihre Folgen in Europa und auf der internationalen Arena zu vertuschen“, verlautet es aus der englischen Version der vom Pressedienst des syrischen Präsidenten veröffentlichten Mitteilung.

    In der arabischen Version der Mitteilung schrieb der Pressedienst von Assad, dass die Medienanstalt sich an die von den westlichen Ländern aufgestellten Prinzipien halten solle.

    „Sollte der Sender ‚Rai News 24‘ in den nächsten zwei Tagen nicht das komplette Interview ausstrahlen, wird der Pressedienst des syrischen Präsidenten das Interview in voller Länge am Montag, dem 9. Dezember 2019 um 21 Uhr Ortszeit zeigen“, hieß es in der Pressemitteilung.

    dg/ae

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    Tags:
    Staatsfernsehen, Fernsehen, Italien, Baschar al-Assad, Syrien