21:22 23 Januar 2020
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    Der Nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump, Robert O'Brien, vermutet, dass es sich bei den tödlichen Schüssen eines Soldaten der saudischen Luftwaffe auf einem US-Militärstützpunkt in Florida um einen Terrorakt handelt.

    „Für mich scheint das ein Terroranschlag zu sein“, sagte O'Brien am Sonntag dem US-Fernsehsender CBS.

    Auf die Frage, auf welcher Grundlage er zu diesem Schluss komme, sagte er lediglich, nach dem, was bisher öffentlich bekannt sei, sehe es nach Terror aus. Zugleich betonte O'Brien, die Ermittlungen liefen noch, die Ergebnisse seien abzuwarten.

    FBI nimmt Stellung

    Die Bundespolizei FBI geht inzwischen laut der Zeitung „New York Times“ ebenfalls davon aus, dass der Angriff in Pensacola ein Terroranschlag war.

    „Unser aktuelles Hauptziel ist es zu bestätigen, ob er (der Täter – Anm.d.Red.) alleine oder in einem größeren Netzwerk agiert“, sagte FBI-Spezialagentin Rachel Rojas in einer Pressekonferenz am Sonntag. „Wir gehen derzeit davon aus, dass es einen Schützen gab, der diesen Angriff begangen hat, und in diesem Fall wurden keine Festnahmen vorgenommen.“

    Schüsse auf Militärstützpunkt

    Der Schütze, der inzwischen als Soldat der saudischen Luftwaffe identifiziert wurde, hatte am Freitag auf dem Marinefliegerstützpunkt Pensacola im US-Bundesstaat Florida drei Menschen getötet und weitere verletzt, bevor er von Einsatzkräften erschossen wurde. 

    Vor der Tat soll der Mann ein Manifest auf Twitter veröffentlicht haben. Die Site Intelligence Group und das Middle East Media Research Institute haben Auszüge der Botschaft ins Netz gestellt. Darin bekundet der Autor, ein Gegner des Bösen zu sein, für das Amerika heute stehe, und prangert die „Verbrechen“ der USA an.

    sm/dpa

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    Tags:
    US-Militärstützpunkt, Angriff, Donald Trump