15:00 21 Januar 2020
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    Der türkische Präsident Tayyip Erdogan hat am Montag seinen französischen Amtskollegen Emmanuel Macron für seine Worte über den islamischen Terrorismus kritisiert.

    „Ich habe ihm (Emmanuel Macron – Anm.d.Red.) oft gesagt, das Wort ‚Islam‘ bedeutet ‚Frieden‘. Wie schafft man es, Frieden und Terrorismus zu verbinden? In Paris treten jetzt die „Gelbwesten“ auf. Nun, lass ihn sie aufhalten. Warum kann er das nicht?“, sagte Erdogan.

    Während die westlichen Länder den islamischen Terrorismus fürchten, leiden laut dem türkischen Staatschef die muslimischen Länder durch Terrorkämpfer am meisten.

    „Bitte beachten Sie, dass alle Probleme in islamischen Ländern auftreten: in Syrien, Irak, Somalia ... Das imperiale Denken „Teile, Zerteile und Schlucke“ geht weiter. Wenn die Rechte der Muslime verletzt werden, sind wir mit ihnen“, so Erdogan weiter.

    Beim Nato-Gipfel in London am 4. Dezember sagte Macron, dass Russland kein Feind der Nato sei. Später äußerte sich der französische Staatschef deutlicher, indem er Russland von einem „Feind“ in eine „Bedrohung“ umbenannt und den neuen Feind der Nato ausgerufen hat:

    „Wer ist der Feind der Nato? Russland ist nicht länger der Feind. Es bleibt eine Bedrohung, aber es ist auch ein Partner. Unser heutiger Feind ist der internationale Terrorismus, insbesondere der islamische Terrorismus“, schrieb Macron auf seinem Twitter-Account.

    sm/gs

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    Tags:
    Terrorismus, Emmanuel Macron, Recep Tayyip Erdogan