05:51 24 Januar 2020
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    Der Standort Hohn der Bundeswehr im Kreis Rendsburg-Eckernförde wird dauerhaft nicht geschlossen, teilte das Verteidigungsministerium mit. Der Abbau acht weiterer strategischer Infrastrukturobjekte werde auch auf eine längere Zeit verschoben.

    Dem Ministerium zufolge besteht der Grund für diese Entscheidungen darin, dass die mit den Schließungen verbundenen Baumaßnahmen bei einigen der betroffenen Liegenschaften länger dauern würden als ursprünglich geplant. Das sei auch damit verbunden, dass das sicherheitspolitische Umfeld Deutschlands in den letzten Jahren komplexer geworden sei und sich die Rahmenbedingungen für die Bundeswehr geändert hätten.

    „Diese Entscheidungen schaffen weitere Voraussetzungen zum Bereitstellen einer einsatzbereiten, bündnisfähigen und flexiblen Bundeswehr und geben den betroffenen Kommunen Planungssicherheit“, so der Generalinspekteur der Bundeswehr, General Eberhard Zorn.

    Nach Ansicht des MdB für den Kreis Rendsburg-Eckernförde, Sönke Rix, werden sowohl die Region als auch die Bundeswehr von dieser Entscheidung profitieren.

    „Ich freue mich sehr, dass der Flugplatz in Hohn weiter in Betrieb bleiben wird“, schrieb Rix am Dienstag auf seine Webseite.

    Es werde auch Änderungen zur Stationierung der Marine und der Streitkräftebasis geben, die Vorteile im Hinblick auf die Führung des Geschwaders und die Verfügbarkeit von Personal und Material bringen sollen.

    aa/mt

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    Tags:
    Änderungen, Vorteile, Schließung, Flugplatz, Militärinfrastruktur, Bundeswehr