20:00 03 Juli 2020
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    Die auf die US-Sanktionsliste gesetzten iranischen Transportunternehmen sollen laut dem Außenminister Mike Pompeo in Geschäfte mit Massenvernichtungswaffen verwickelt sein und Waffen für die vom Iran gestützten Milizen im Jemen geliefert haben.

    Die iranische Fluggesellschaft Mahan Air, die bereits zuvor  wegen des Verdachts der „Terrorunterstützung“ unter Sanktionsdruck der USA geraten sei, sei nun erneut wegen „einer bestimmten Rolle bei der Verbreitung von Massenvernichtungswaffen“ mit Sanktionen belegt worden, sagte Pompeo. Die aufgelisteten Firmen sollen angeblich Waffen an den Jemen geliefert haben.

    Neben Mahan Air sind unter anderem ein iranischer Bürger sowie fünf Unternehmen aus dem Iran, China und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) von den neuen Sanktionen betroffen.

    Ausweitung der Iran-Sanktionen

    Die USA hatten Anfang November laut einer Mitteilung des State Departments weitere Sanktionen gegen den Iran verhängt. Diese zielen auf den Bausektor von Teheran wegen mutmaßlicher Verbindungen zu der iranischen Revolutionsgarde (IRGC) ab, die von Washington als Terrororganisation eingestuft wird.

    Die Vereinigten Staaten waren 2018 aus dem internationalen Atomabkommen mit dem Iran ausgestiegen und haben seither scharfe Wirtschaftssanktionen gegen Teheran verhängt, darunter auch ein Verbot von Ölexporten. Die US-Regierung setzt Sanktionen auch gezielt ein, um die Entwicklung des iranischen Atom- und Waffenprogramms zu unterbinden.

    jeg/mt/sna

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    Tags:
    Massenvernichtungswaffen, Sanktionen, Mike Pompeo, Iran, USA