20:52 21 Januar 2020
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    Versuche, die Geschichte des Zweiten Weltkrieges zu entstellen, lassen laut Russlands Präsident Wladimir Putin nicht nach. „Dabei werden sie nicht nur von Nazi-Handlangern, sondern auch von renommierten internationalen Institutionen unternommen“, erklärte Putin am Mittwoch in Moskau.

    Er erinnerte daran, dass das Europaparlament in seiner jüngsten Resolution die Nazi-Aggressoren und die Sowjetunion „im Grunde genommen gleichgestellt“ hat. In der Resolution werde der UdSSR und dem Nazi-Deutschland beinahe die gleiche Schuld an der Entfesselung des Zweiten Weltkrieges in die Schuhe geschoben.

    „Als ob man vergessen hat, wer am 1. September 1939 Polen und am 22. Juni 1941 die Sowjetunion überfallen hatte… Zugleich wird allen, die diese dreisten Lügen über den Großen Vaterländischen Krieg (1941-1945) anfechten wollen, ein Informationskrieg gegen das demokratische Europa zur Last gelegt. Aber Russland wird die Wahrheit durchsetzen“, sagte das Staatsoberhaupt in einer Sitzung des Organisationskomitees zur Vorbereitung der Feierlichkeiten anlässlich des 75. Jahrestags des Sieges über den Hitler-Faschismus.

    Russland geht mit Wahrheit gegen Lügen vor

    „Wir werden Lügen mit Wahrheit beantworten. Wir werden über Ereignisse und Fakten aus dem Großen Vaterländischen Krieg auch weiter informieren sowie Archivmaterial offenlegen und in vollem Umfang publik machen. Sonst entsteht der Eindruck, dass unsere Opponenten schreib- und leseunkundig und zugleich blind sind.“ Russland werde das wieder gut machen, versicherte Putin.

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    Tags:
    Fälschung, Geschichte, Zweiter Weltkrieg, EU-Parlament, Wladimir Putin, Russland